skyimages.de Photography by Stephan Messner

8. Tag – in die Albanischen Alpen


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07.Juli 2010 auf einsamen Pisten durch die Albanischen Alpen

Als wir endlich im Auto sitzen, zeigt die Uhr schon fast 10.00 Uhr an. Nun ja, so viele Kilometer haben wir ja nicht vor uns. Zur Grenze sind es ja nur 20km und dann durch die Bergtäler hinab zur Küste. Das ist doch schnell zu machen, oder nicht…?
Wir fahren entlang des südlichen Flussufers in Richtung Westen. Die Straße ist eng, aber relativ gut in Schuss. Wiesen mit Obstbäumen, kleine verstreute Ortschaften. Ab und zu ein neues Haus neben fast verfallendem. Überall laufen Kühe, Esel, Ziegen umher. Eine liebliche Landschaft, sattes Grün. Die Temperaturen sind angenehm. Ganz hinten im Tal, förmlich am Ende der Welt finden wir uns inmitten einer kleinen Stadt wieder. Enge, verwinkelte Gassen, Laden an Laden, vollgestopft mit allen erdenklichen Sachen. Menschen über Menschen, Autos parken mitten auf der Straße. Kurz das organisierte Chaos.
Ich parke das Auto in dem Gewühle und mache von der beeindruckenden Szenerie ein paar Fotos.
Dann versuche ich aus dem Gewirr herauszukommen, fahre drei, viermal einen Abzweig auf gut Glück und bin dann plötzlich auf der Hauptstraße auf der anderen Flussseite, allerdings in der falschen Richtung. Falk fährt den Rechner hoch und wir schauen in Google Earth auf der Karte, wo sich der Abzweig zur Grenze nach Albanien befindet. Irgendwo muss er hier doch sein. Im Rechner lese ich die Koordinaten um diese mit dem GPS auf meinem Telefon zu vergleichen. Wie fahren langsam weiter. Gleich da vorn muss es sein. Ein schmaler Weg biegt von der Straße ab. Ein kleines Hinweisschild auf dem so etwas wie „Granicni“ zu lesen ist. Der Weg wird eng, ist aber noch asphaltiert. Die Koordinaten des GPS stimmen mit der Route auf dem Rechner überein. Nach einigen Kilometern dann die Grenze. Pässe, KFZ-Papiere und grüne Versicherungskarte werden verlangt. Dann verschwindet der Zöllner im Häuschen. Es dauert. Ich mache ein paar Aufnahmen und Felix kommt neugierig aus dem Auto geklettert. Wir schauen dem anderen Zöllner über die Schulter, wie er unsere Personalien in den Rechner eingibt. Dann fragen die beiden mit Händen und Füßen, warum ich allein mit zwei Kindern unterwegs bin. Wo denn meine Frau sei. Die ist noch in Deutschland, antworte ich und reiche noch die schriftliche Genehmigung meiner Frau hinterher, welche ich in allen möglichen Sprachen des Balkan dabei habe. Die beiden beratschlagen noch eine Weile miteinander, wobei sie immer wieder betonen: „No Problem!“
Irgendwann wissen die beiden nichts weiter mit uns anzufangen und wir dürfen weiterfahren. Die obligatorischen Gebühren von einem Euro pro Mann und Tag für Montenegro scheint sie nicht zu interessieren. Dann, wenige Meter weiter, folgt der albanische Zoll. Wieder dauert das Prozedere einige Minuten, aber letztendlich ist alles auch hier kein Problem. Der Beamte macht mir noch verständlich, dass die Straße sehr schlecht sein, aber das wusste ich schon vorher. Ein Zurück gibt es nicht mehr.
Und wirklich, die Straße verwandelt sich in eine Schotterpiste, doch etwas weiter wird schon tüchtig an einer Verbreiterung der Straße gearbeitet. Die Böschung wird ausgebaggert und die Fahrbahn mit groben Schotter ausgekoffert. Die ersten Einmannbetonbunker des „Albanischen Westwall“ sind zu bestaunen.
Kurze Zeit später biegt der Weg ab auf eine abenteuerliche Brückenkonstruktion, ein anderer Weg läuft geradeaus weiter. Ich werde unsicher und frage einen Straßenarbeiter wo es weiter geht. Natürlich über die Brücke! Er deutet mir noch an, mich am nächsten Abzweig links zu halten.
Auf der Brücke mache ich noch einige Aufnahmen. Wahrlich beeindruckend donnert tief unter uns der Gebirgsbach und am beeindruckendsten ist noch, dass die tobende Szenerie auch durch große ausgebrochene Teile des hölzernen Brückenbelages zu bestaunen ist. Ich klettere noch für eine Panoramaaufnahme auf die stählerne Grundkonstruktion. Dann fahren wir weiter. Wir haben es schon kurz nach 11.00 Uhr. Wir quälen uns im ersten Gang die Serpentinen der neuen Schotterpiste hinauf, erreichen den Abzweig ins Vermoshtal und halten uns links. Auf dem Wegweiser ist mit Mühe die Schrift noch zu erahnen.
Wir passieren ein paar einsame Gehöfte und mühen uns den Pfad entlang. Maximal im zweiten Gang geht es vorwärts.
Die Natur entschädigt für alle fahrerische Schinderei. Landschaft der Superlative. zweieinhalbtausend Meter hohe Berggipfel, teilweise mit Schneefeldern bedeckt. Satte grüne Buchenwälder, der schmale Schotterpfad, Einsamkeit pur. Nach jeder Kurve bezaubert eine neue Aussicht.
Der Weg schlängelt und schlängelt sich. Irgendwann weitet sich das Tal. Ab und zu ein paar Häuser. Die Strommasten am Straßenrand neigen sich wie von Sturm zerzaust in alle Richtungen. Manchmal hängen Stromkabel so tief herab, dass man sie berühren könnte.
Der eine oder andere Erdrutsch, scheint erst kürzlich bei Seite geschoben wurden zu sein. Die Hänge, welche wir entlangfahren scheinen recht instabil zu sein. Überall große Geröllfelder, welche mit nur junger Vegetation bewachen sind. Doch es wird immer wieder was an dem Weg repariert. Schlaglöcher werden von Bautrupps aufgefüllt, Felsbrocken beiseite geräumt.
An einem Wasserfall machen wir eine kleine Rast. Weiter geht es im Schritttempo. Die Zeit rennt uns davon.


Albanien Alps near Vermosh in Europe


road near Selcë in Albanian Alps in Europe

Wieder Häuser, teilweise wie Schwalbennester in großen Höhen an den Berghang geklebt. Der Fluss wird breiter, dass Tal öffnet sich abermals. Bald müssen wir doch aus dem Gebirge heraus sein. Doch dann biegt der Weg wieder nach links in den Hang. Serpentinen über Serpentinen. Wir arbeiten uns mühsam bergauf. Mein Blick wandert zwischen der ungesicherten Straße und der fantastischen Aussicht hin und her. Mehrere hundert Meter stürze die Hänge nur ein zwei Meter neben uns in die Tiefe.
Oben auf einem Pass angekommen machen wir wieder ein Fotostopp.
Welcher Theaterkulissenbauer war hier am Werk? Die Aussicht ist unbeschreiblich und lässt sich sicherlich auch nicht im Bild wiedergeben (obwohl ich es natürlich versucht habe).
Unter uns die Unzahl an Serpentinen, tief in den Steilhang geschnitten, ganz unten, kaum noch zu erahnen der reisende Fluss mit seinem türkisfarbenen Wasser, nach rechts in mehreren Ebenen das sich auftürmende Gebirge. Wälder, grüne Matten, Fels, Schnee. Weite pur.
Nach diesem letzten großen Anstich geht es endlich schneller voran.
Gerade verläuft die Straße durch eine große Ebene. Wir durchqueren ein paar Dörfer. Ein paar Esel dösen im Schatten einer Tankstelle, Kioske bieten im letzten Kaff eine Vielzahl von Waren feil. Dann erkennen wir im Dunst am Horizont den Shkodër-See. Wieder ein Bild, das sich kaum beschreiben lässt. Eine große fruchtbare Ebene, Dörfer, Felder, die Ausläufer des riesigen Sees und am Horizont schon die nächste Gebirgskette. Hinunter in die Ebene schlängelt sich die Straße, welche mittlerweile einen Asphaltbelag aufweist. Wir kommen wieder schneller voran. Unser, uns seit vier Stunden vertrauter Weg, mündet auf eine verschlissene Straße. Kein Wegweiser, kein Hinweis, nichts. Ich halte mich instinktiv links und bin mir sicher, dass wir uns auf der Hauptstraße nach Shkodër befinden. Neben der holperigen Piste laufen die Arbeiten für eine neue Trasse auf Hochtouren. Orte reihen sich aneinander. Das Leben auf der Straße quillt über. Tankstellen an Tankstellen, manche funkelnagelneu andere schon wieder verfallen. Morbider Charme.
Willkommen im Land der Mercedes-Autos. Manche Fahrzeuge fahren noch mit dem alten deutschen Überführungskennzeichen, manche ganz ohne Nummernschild. Viele Autos haben die Überführung kaum überlebt und rotten am Straßenrand vor sich hin. Aber auch funkelnagelneue große Limousinen der Stuttgarter Marke sind nicht selten.
Was negativ auffällt, ist der überall in der Landschaft verteilte Müll. Schon im Gebirge war uns aufgefallen, dass die Leute ihre Müllsäcke einfach im kühnen Schwung in den Bachlauf entsorgen. Das nächste Hochwasser nimmt ja alles mit. Und das sieht man dann leider auch, denn überall wird der Müll durch das Wasser verteilt.
Verkaufsbuden am Straßenrand bieten z.B. Berge von Klamotten, wahrscheinlich aus Kleidersammlungen an. Daneben türmt sich der Müll. so dass kaum auffällt, wo die Ware aufhört und der Müll anfängt.
Wir erreichen gegen 17.00 Uhr das Verkehrsgewühl von Shkodër. Ich hatte den Kindern versprochen, nach den letzten Gebirgstagen endlich wieder einmal einen Tag am Strand zu verbringen, doch bis zum Strand ist es noch ein ganzes Stück. Ich halte nach einem Hotel Ausschau, zumal Falk ja das Fußballspiel Deutschland gegen Spanien sehen will. Am Westufer des Sees soll es ein paar nette Hotels geben. Doch wo ist der Abzweig dorthin?
Im Laptop lässt sich das blöde Google Earth Programm nicht starten, in welchem ich die Karten unserer Route abgespeichert hatte. So fahren wir nach dem Strickmusterbogen von Straßenkarte. Ich finde den Abzweig natürlich nicht und schon sind wir auf der Hauptstraße raus aus der Stadt. Plötzlich sehe ich ein Hinweisschild nach Velepolje. Dort ist das Meer! Dort ist Strand! Nur etwas mehr als zwanzig Kilometer sind es noch.
Ich träume schon von einsamen Stränden, einen kleinen Hotel und Ruhe…
Wir erreichen Velepolje und fahren weiter in Richtung Meer. Buden an Buden reihen sich, viele Menschen, Werbung für diverse Hotels, Müll. Wir biegen auf gut Glück in einen der nach Westen abzweigenden Nebenwege. Ein Konglomerat aus Hütten, Bungalows, Häusern, Dreck, und Menschen. Dazwischen, sich im Gewirr Wege suchend, Autos über Autos. Ich kämpfe mich vorwärts und plötzlich geht es nicht mehr weiter. Wir sind da, am Strand.
Nun ja, eigentlich ist das hier Strand und am Strand ist das Meer. Doch wo sich bei mir bekannten Sandstränden ein Dünengürtel befindet ist hier eine über hundert Meter breite Fläche voll mit Autos, Müll, Buden, Menschen. Falk bringt die Beschreibung dieses Zivilisationskonglomerates auf den Punkt: Township! Nein, die Townships, die ich kenne, sind nicht so schlimm.
Ich parke das Auto auf einer freien Fläche und wir ziehen uns badefertig um. Ich schnappe die Handtücher und wir laufen durch das Gewühl an den Strand.
Geschätzte Abermillionen von Sonnenschirmen verdecken jeglichen Blick auf den eigentlichen Sandstrand. Unter den Sonnenschirmen reiht sich Liege an Lieger in einem Abstand, der die Holzklasse im Flugzeug als Delux-First-Class erscheinen lässt. Wir Sardinen liegt hier halb Albanien am breiten grauen Sandstrand. Hat Albanien überhaupt so viel Einwohner, wie hier Leute versammelt sind!?!?
Ein touristischer Albtraum, der den Kindern allerdings gefällt. Sie haben ihren Spaß und rennen in das ruhige, warme Wasser. Ich folge ihnen und ein Blick auf das Wasser lässt mich die Kinder ermahnen, nicht allzu viel davon zu schlucken. Mehr oder weniger gleichmäßig verteilt sich hier im Wasser der aufgelöste Rückstand der Kanalisationen der Küste (sofern vorhanden).
Aber wie gesagt, die Kinder haben einen riesen Spaß. Sei es ihnen doch nach den Tagen der ewigen Fahrerei gegönnt!
Sie rennen ins Wasser, rennen wieder raus, werfen sich in den dunkelgrauen Sand und das Spiel beginnt von vorn. Während dessen beobachte ich die Menschen. Zu sehen ist alles. Junge Leute mit Handys, tobende Kinder, Alte Frauen wie vor hundert Jahren mit Kopftüchern, hier prallen Welten aufeinander. Durch die Massen quälen sich Händler mit Wagen voller Krimskrams, Eisverkäufer mit Kühltaschen deren Äußeres jeden Appetit auf Eis aus Selbsterhaltungstrieb schlagartig stillt.
Kurzum: Hier steppt der Bär.
Es ist schon nach 18.00 Uhr und wir wollen uns hier in Strandnähe ein Hotel suchen. Wir kämpfen uns erst wenige Meter mit dem Auto durchs Gewühl, als ich ein ordentlich aussehendes Gebäude sehe, an dem auch was wie „Hotel“ steht. Schon werden wir angesprochen. Ich machen den gebrochen englisch sprechenden zwei jungen Männern klar, dass wir ein Zimmer suchen und irgendwo das Fußballspiel anschauen wollen. Die beiden verstehen fast nichts und letztendlich gehen wir in ein kleines Internetcafé, von denen es hier an jeder Ecke mindestens ein Duzend gibt. Mit Hilfe des Übersetzungsprogammes im Netz wird die Verständigung erfolgreicher.
Ein Zimmer für uns drei hier in dem Hotel vor dem ich Parke soll 40 EUR kosten. Ohne Frühstück. Mit Frühstück wären es 50 EUR.
Ich bin mir sicher, dass die beiden hier einen ordentlichen Anteil verdienen, aber es ist spät, wir sind müde und verschwitzt und das Hotel sieht recht vernünftig aus. So willige ich für 40 Euro ohne Frühstück ein. Im vierten Stock des Gebäudes werden wir in ein Apartment mit drei Betten geführt. WC, Klimaanlage, Balkon alles ok.
Ich drücke dem Einen das Geld in die Hand und wir erhalten die Schlüssel. Das Auto kann stehenbleiben wo es ist, mitten im Gewühl der heimströmenden Massen. Alles wäre sicher. Ich sehe Polizei und ein Bauchgefühl sagt mir, dass ich den Leuten hier vertrauen kann.
Wir holen unsere Koffer, packen frische Sachen aus, als Felix aus dem Bad ruft: „wo ist die Dusche?“ Schei..e denke ich als ich ins Bad schaue. Neben dem WC und einem Waschbecken sehe ich auch nichts. Aus dem Eckventil der Wasserzuleitung läuft ein Rinnsal auf den Fliesenboden und verschwindet in einem Bodeneinlauf. Mein Blick wandert zur Decke. Da ist er doch, der Duschkopf. Sozusagen Freiraumduschen. Wie duschen gleich alle drei zusammen und beim Versuch den Duschkopf zu verstellen habe ich gleich die Einzelteile in der Hand. Notdürftig baue ich alles wieder zusammen. Dass beim Duschen die Hälfte des Wassers aufs Klo fällt, darf nicht interessieren.
Ach so, gaaaaanz wichtig! Kein Klopapier ist da. Da muss ich morgen schnell welches aus dem Auto hohlen, eh jemand betroffen auf der Schüssel sitzt und nicht weiter weiß 😉
Nachdem wir den Schweiß und den Staub der Gebirgstour abgespült und uns frisch eingekleidet haben stürzen wir uns ins abendliche Leben.
Felix vergnügt sich mit anderen Kindern auf einem Spielplatz und Falk und ich finden am Hotel ein schönes Gartenrestaurant. Und ganz toll, es gibt einen großen Fernseher. Felix kommt uns nach und wir nehmen an einem Tisch unter großen Gummibäumen und Palmen Platz. Die Luft ist warm und schwül. Wir bestellen Pizza, Kalamares, Wein, Wasser und Fanta.
Für uns wird ein leidlich englisch sprechender Kellner abkommandiert, der sichtlich bestrebt ist, uns jeden Wunsch von den Lippen abzulesen.
Das Essen ist vorzüglich, hingegen der Wein nicht. Er schmeckt nach puren Essig. Aceto sage ich und beschließe diesen Balsamico-Verschnitt mir nicht anzutun. Selbst Falk riecht den Essigduft. So bestelle ich ein Bier und der Kellner ist tief bestürzt mir solchen Wein gebracht zu haben. Kurz darauf kommt er mit dem Bier und meint, dass der Chef den Wein natürlich nicht berechnet.
Scheinbar sind Deutsche hier seltene Gäste und so ist man sehr an uns interessiert. Man will alles wissen, woher, wohin, warum… Ich breite meine Straßenkarte aus und muss ausführlich unsere Reisepläne darlegen. Wir bekommen Tipps, was alles in Albanien sehenswert ist.
Unterdessen läuft das Fußballspiel, was wir von unserem Tisch auf einem großen Fernseher verfolgen können. Als es dann anfängt zu regnen, gehen wir in das Restaurant, in welchem ca. zwei Dutzend Männer das Spiel verfolgen. Uns wird sofort Platz gemacht und man bringt uns stolz die Deutschkennnisse der Leute zu Darbietung. Irgendjemand gibt mir ein Bier aus und alle drücken die Daumen für Deutschland. Falk gefällt’s, nun ja jedenfalls solange, bis das erste gegnerische Tor gefallen ist. Die Stimmung ist am Kochen doch unerbittlich läuft die Zeit und das Spiel ist zu Ende. Ich spende Falk Trost und er ist den Tränen nahe.
Was macht Felix währenddessen? Er tobt draußen auf dem Spielplatz mit den anderen Kindern, kommt ab und an zu uns um was zu trinken und freut sich auf Morgen, wenn wir wieder baden gehen.
Auf dem Zimmer muss ich leider feststellen, dass der Wind der Kinder Badesachen ins Nirwana geblasen hat 🙁
So muss ich Falks Zorn über mich ergehen lassen, denn es war seine Lieblingsbadehose. Mal sehen, was wir noch an Badesachen mithaben bzw. was es hier zu kaufen gibt.
Erst heute haben wir mitbekommen, dass seit Montenegro die Uhr um eine Stunde vorgestellt werden muss. So ist Felix nicht wie gedacht um 23.00 Uhr sondern erst um 24.00 Uhr ins Bett gefallen und ich tippe hier die Zeilen um 02.20 Ortszeit.
Warum ich noch nicht schlafe? Weil hier draußen noch die Hölle los ist! In voller Lautstärke kann ich drei Diskos gleichzeitig genießen und ich befürchte, dass der Krach noch eine Weile weitergeht. Die Kinder scheint es nicht zu stören. Felix liegt nur mit kurzer Unterhose auf dem Bett und auch Falk liegt Oberkörper frei. Wir haben bestimmt noch 25°C! Aber zum Glück geht ein straffer Wind.
Jetzt mach ich Schluss für heute, weil ja eigentlich ja schon morgen ist 😉
Gute Nacht.

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