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21.Tag- Nixtun in Ksamil


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20. Juli 2010 Nixtun und Ausflug ins Kloster

Ich konnte zum Glück diese Nacht besser schlafen. Nur einmal habe ich mir eine Schmerztablette einschmeißen müssen.

Gegen 9.00 Uhr Frühstücken wir ordentlich und rücken dann in unsere kleine Badebucht ein. Lümmeln, planschen, Schwimmen, Sandburgen bauen, so vergeht der Vormittag.

Von den Strapazen am Stand erholen wir uns dann eine Stunde auf dem Zimmer.

Die Kinder kann ich zu einem Nachmittagsausflug überreden, obwohl deren Lust nicht allzu groß ist. Als erstes lasse ich am Ortsrand von Ksamil das Auto waschen, welches durch die Staubpiste hier ausschaut als seinen wir auf Wüstentour gewesen. Eine Viertelstunde schruppt der Mensch mit viel Schaum unser Auto blitzeblank für knapp 2 Euro. Dann unternehme ich einen zweiten Versuch, das Kloster zu besuchen. Die Kinder beschließen, den steilen Anstieg mich allein unternehmen zu lassen und hören sich lieber im Auto eine CD an.

Ich muss ja selbst zugeben, dass es der steile Berganstieg bei diesen brütenden Temperaturen in sich hat. Meinen Fotorücksack auf dem Rücken, das Stativ in der Hand, schleppe ich mich schweißströmend den Geröllweg an uralten Olivenbäumen vorbei nach oben. Ein großer aus Kalkgestein errichteter Klosterbau, scheinbar erst kürzlich saniert, thront auf dem Bergplateau mit einer herrlichen Aussicht rings über das Land. Sarada, die schroffe Küste mit vereinzelten Badebuchten, der Brackwassersee und die langgezogene Halbinsel von Butrint, über dem Meer im nachmittäglichen Dunst Korfu. Einfach schön! Das Kloster ist selbst abgeschlossen. Ich wandere durch die stachelige Trockenwiese und bewundere die Pflanzenvielfalt. Ein Botaniker hätte sicherlich seine Freude. Trotz der Trockenheit blüht es überall.


Monastery of Saint George near Sarandë/ Albania in europe

Ich muss zurück. Die Kinder werden sonst mit mir zürnen 😉

Zurück am Hotel verbringen wir den Rest des Nachmittages am Strand. Der auflandige Wind drückt viel warmes Wasser in die Bucht. Auch ist das Wasser nicht mehr ganz so klar, viel Seegras wird angetrieben. Wir kommen fast gar nicht mehr aus dem warmen Wasser. Felix schwimmt wie ein Weltmeister.

Nun geht es aber zum Abendessen. Unserem letzten auf albanischen Boden.

Morgen mehr.

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