skyimages.de Photography by Stephan Messner

22. Tag- wieder in Griechenland


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21. Juli 2010 auf nach Griechenland

Gegen 8.00 Uhr beginnt der Tag für mich mit Koffer packen. Die vergangene Nacht habe ich fast durchschlafen können, denn meine Ohren sind auf dem Wege der Besserung. Was für ein Segen! Die Kinder stehen recht schnell ohne großes rummurren auf und so sitzen wir schon halb neun im Restaurant beim Frühstück.

Ein letzter Blick auf die Bucht von Ksamil mit seinen kleinen Inseln, Bezahlen der Rechnung und schon sind wir im Auto unterwegs nach Hellas.

Wieder geht es über die Uraltfähre von Butrint, diesmal drücke ich dem Fährmann nur 100 Leke in die Hand, was er ohne Probleme akzeptiert und wir erreichen das andere Ufer.

Bald haben wir die neue ausgebaute Trasse zur griechischen Grenze erreicht, werden bei der Abfertigung mit unserem Lieferwagen wiedererkannt und sind in nullkommanichts auf griechischem Boden.

In brütender Hitze erreichen wir Igoumenitsa und melden uns bei der Reiseagentur, um unsere Fährtickets nach Venedig zu erhalten. Kurz darauf machen wir uns auf die Suche nach dem am Sonntag vermittelten Hotel, welches wir nach einigem Rumgesuche auch finden, aber nicht für gut genug für uns verwöhnte Meute halten 😉

So frage ich direkt gegenüber dem Fährhafen der innergriechischen Fährlinen in einem kleinen Hotel und wir erhalten ein kleines, aber ordentliches Zimmer mit Direktblick auf die großen Pötte. Das Zimmer selbst macht den Eindruck, als sei es erst aus den sechziger Jahren ins Jahr 2010 gebeamt worden, ist aber für eine Nacht in Ordnung.

Gleich nach dem buchen des Hotels machen wir uns weiter auf den Weg nach Süden, um noch etwas von der Küste zu erkunden. Wir legen an einer kleinen Badebucht kurz vor Plataria Beach eine ausgedehnte Badepause ein. Der Strand besteht aus faustgroßem Geröll und das Wasser ist kristallklar. Wir planschen über eine Stunde im warmen Meer, essen eine Kleinigkeit und fahren weiter bis in die kleine Ortschaft Plataria.

Ein kleiner Hafen, viele Kneipen, hübsche Häuschen. Ein Unterschied zu dem Bauchaos von Albanien sieht man auf griechischer Seite schon. Ich mache ein paar Fotos und die Kinder weigern sich auszusteigen. Am Nachmittag fahren wir zurück nach Igoumenitsa und beziehen unser Hotel.

Eine Stunde verschnaufen wir in der kühler der Klimaanlage und ziehen das die Hafenpromenade entlang. Schauen den großen Schiffen zu, welche unentwegt ein und auslaufen. Felix staunt, wie ganze Sattelzüge aus den Bäuchen der Schiffe gefahren werden.

Die Hitze ist groß und wir suchen den Schatten unter Bäumen und besuchen ein kleines Café an der Hafenstraße und erfrischen uns mit Eis und Getränken.

Wieder erst einmal Abruhen im Zimmer, duschen und frisch machen.

Zum Abendessen gehen wir gleich nebenan in eine kleine Taverne und schlemmen, bis wir nicht mehr können.

Jetzt kurz nach neun liegen die Kinder frisch geduscht in den Betten und ich sitze auf dem Balkon und schaue in der Abendstimmung dem Treiben im Fährhafen zu, währenddessen ich die bald letzten Zeilen dieses Blocks in den Rechner tippe.

Morgen um die Zeit sind wir auf hoher See.

Schiff ahoi!

Eure Drei Weltenbummler

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