skyimages.de Photography by Stephan Messner

23.Tag- über die Adria heimwärts

22.Juli 2010 Auf der Adria

Heute geht es nun auf die Rückreise.

Gegen halb sieben stehe ich auf und packe unsere Sache zusammen. Draußen in der Dämmerung ist im Fährhafen schon Betrieb. Ich wecke die Kinder, Zähne putzen und ab ins Auto.

Wir fahren die wenigen Meter in den neuen Fährhafen und reihen uns in die kleine Schlange an schon wartenden Autos am Kai. Wir haben noch anderthalb Stunden Zeit, bis es losgeht. Felix quengelt. Er will endlich auf Schiff, doch das ist noch nicht da. So heißt es warten, der Sonne zuschauen, wie sie über den Bergen aufgeht, Fische im Hafenbecken gucken (von denen große Schwärme herumschwimmen) und Nichtstun.

Dann endlich erscheint am Horizont die Fähre der Minoan Lines. Erst ein winziger Punkt und dann immer größer werdend, bis der riesige Pott direkt vor uns anlegt. Recht schnell werden die Fahrzeuge auf die Parkdecks gelotst. Wir bekommen unseren Stellplatz zugewiesen und schon sind wir bereit das Schiff zu erkunden. Wir laufen über die verschiedenen Decks, finden den von Falk freudig erwarteten Pool, der leider ohne Wasser, dafür mit Haufen Unrat angereichert ist. Überall in den Gängen und Treppenhäusern liegen junge Leute mit Schlafsäcken. Es hat etwa Flair einer Jugendherberge.

Dem entgegenstehend sind allerdings die Preise für Speisen und Getränke. Zwei Saft, ein Kaffee, drei Sandwiches einfachster Art und schon sind wir 25 Euro los. Das haben wir in Albanien für den ganzen Tag gebraucht!

Der Service ist nicht überbetont engagiert.

Dafür erleben wir die Einfahrt in Korfu, sehen noch einmal unsere Etappen an der Albanischen Küste und genießen das Faulenzen an Bord. Den halben Nachmittag verbringen wir im klimatisiertem Bereich in der Snackbar, genießen die Aussicht auf das unendliche Blau des Meeres und am späten Nachmittag bei einem erneuten Rundgang über die Decks, stellen wir fest, dass der Swimmingpool voll Wasser ist. Das Deck ist belagert mit biwakierenden Jugendlichen aus Slowenien, die dem Anschein nach eine sehr anstrengende Nacht hinter sich gebracht haben 😉

Falk ist erst unentschlossen, ober er in den Pool gehen will. Für Felix steht der Entschluss Baden zu gehen hingegen schon fest. Nach etwas zögern spring Falk endlich in den Pool und Felix hinterher. Nun sind die Beiden nicht mehr zu halten und verbringen fast eine ganze Stunde im Wasser.

Danach zeigt sich bei Felix die Anstrengung des Tages. Er wird Müde und nicht ist ihm recht zu machen. Gegen 20.00 Uhr beziehen wir unser kleines Heim auf dem Parkdeck für die letzte Urlaubsnacht. Es ist noch sehr warm und ich lasse alle Türen und Fenster offen, so dass der Fahrtwind durch das Auto wehen kann. Dennoch ist es sehr stickig. Wir schauen noch eine DVD und während der Film läuft, sind die Kinder eingeschlafen.

Nur ein leichtes Schaukeln erinnert daran, dass wir uns inmitten auf der Adria befinden. Morgen Früh werden wir Venedig erreichen, was für uns schon fast wie Heimat klingt. Am morgigen Abend dann, sind die drei erlebnisreichen Wochen Geschichte…

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